Der erste Eindruck zählt! Machen Sie die Probe aufs Exempel:
1. Schritt: Stellen Sie sich eine Minute mit geschlossenen Augen mitten in den Eingang. Berühren Sie dabei ruhig den Türrahmen. Welche Stimmung fangen Sie auf? Was nehmen Sie wahr? Von welcher Energie werden Sie begrüßt? Ist es das, was Sie sich für Ihr Heim wünschen? Da Sie bei dieser Übung allen Wahrnehmungsebenen gleichwertig Raum geben, ist sie sehr aussagekräftig. Sie schult außerdem auch Ihre Intuition, damit Sie sie in Hinkunft leichter abrufen können.
2. Schritt: Nun überprüfen Sie mit geöffneten Augen, was Sie beim Eintreten alles sehen können. Öffnen Sie dazu Ihre Eingangstür bewusst langsam und beobachten Sie, von welcher anderen Tür, von welchem Raum, welchen Einrichtungsgegenständen, welcher Stimmung Sie gewissermaßen „begrüßt“ werden. Ähnlich wie beim ersten Kontakt zu einem Menschen hat auch der sich täglich wiederholende erste Eindruck vom eigenen Heim eine prägende Wirkung!
Es wäre ideal, als Erstes einen freien und ungehinderten Blick ins Wohnungsinnere, am besten vom Vorraum ins Wohnzimmer zu genießen.
So ist es am ehesten möglich, den beruflichen Stress abzustreifen und sich zu entspannen.
Mein Tipp: Wenn der erste Eindruck nicht so ideal ist (wenn Sie z.B. ins Arbeitszimmer oder Richtung Abstellraum blicken), sollten Sie die Aufmerksamkeit aktiv vom problematischen Bereich weglenken. Gestalten Sie mit Farben, Bildern, Blumen, Wandteppichen, Statuen, Vorhängen, Möbeln, Spiegeln und Licht einen anderen Bereich so auffällig, dass jeder Eintretende sofort dorthin blickt – und sich freut!
Denken Sie daran: Wo die Aufmerksamkeit hingelenkt wird, dort ist auch die Energie. Auch mit der richtigen Bodengestaltung können den Energiefluss beeinflussen und steuern. Wählen Sie z.B. einen Teppich, dessen Musterverlauf Richtung „schöne Wand“ zeigt oder lassen Sie die Fliesen entsprechend verlegen.