Im Jahr 1999 heiratete der Welt größter Medienmogul, der Australier Rupert Murdoch eine chinesisch-stämmige Frau. Und genau seit damals schwört Murdoch auch auf Feng Shui. Bei wichtigen Angelegenheiten beauftragt er die Feng Shui-Berater sogar persönlich.

Da kann es schon mal vorkommen, dass seine Mitarbeiter sogar umsiedeln müssen. So wurde beispielsweise das Chefbüro der neugekauften Kabelfernsehstation DirectTV in Los Angeles kurzerhand in ein glückverheißenderes Stockwerk verlegt. Allerdings will sich niemand in seinem Medienimperium öffentlich über die Arbeit der Feng Shui-Experten – einem älteren chinesischen Ehepaar – äussern. Nicht einmal Murdoch selbst zeigt sich zur Auskunft bereit.

“Schweigen und genießen” – so in etwa lässt sich die zugrunde liegende Einstellung Murdochs wohl am ehesten beschreiben. Längst ist es heute auch in größten Unternehmen üblich, dem Geschäftserfolg mit Feng Shui unter die Arme zu greifen. Doch so richtig frei darüber reden, das trauen sich die meisten nicht so recht. Selbst in den beratenen Unternehmen wissen meist nur der Geschäftsführer, der Präsident und der Controller über die Arbeit des Feng Shui-Experten Bescheid.

Dennoch sickern vereinzelt immer wieder Informationen an die Öffentlichkeit: Laut der renommierten Los Angeles Times zählen mittlerweile auch die Giganten Coca Cola, Ford, Hewlett-Packard und Procter & Gamble (übrigens auch ein Kunde von mir ..) zum Kreis der Feng Shui-Anwender.