Die Vorfreude auf den Frühling und wärmere Tage ist oft mit der Sehnsucht nach einem neuen, leichteren Lebensgefühl verbunden. Dieser Leichtigkeit und Frische können Sie schon jetzt den Boden bereiten, indem Sie sich von altem Ballast befreien. Und damit meine ich nicht nur den Winterspeck 😉

Ballast abwerfen

„Zeige mir die Dinge, von denen du dich nicht trennen kannst, und ich sage dir, wer du bist.“

Viele Menschen haben Ihr Zuhause gewissermaßen nicht möbliert und dekoriert, sondern ein Archiv ihrer Vergangenheit angesammelt. Und jedes Jahr kommt „Neues vom Alten“ hinzu. Wer aber seine Vergangenheit so materiell am Leben erhält, blockiert das wirklich Neue und Spannende der eigenen Zukunft.

Deshalb ist es gerade jetzt so ideal, etwas zu tun, weil die Aufbruchsenergie des Frühlings vieles leichter macht. Nicht umsonst gibt es den alten Brauch des „Frühlingsputzes“. Nutzen Sie diese Energien, um sich von allem zu befreien, was Ihr Lebensgefühl unnötig blockiert: Möbel, Gegenstände, Energien, …

Ein guter Startpunkt: die augenscheinlichen Dinge, auch wenn wir sie nicht mehr bewusst wahrnehmen. Also beispielsweise der erste Blickfang gegenüber der Eingangstür und in jedem einzelnen Zimmer. Was empfängt Sie? Der alte Bilderrahmen mit dem gesprungenen Glas, den Sie schon längst austauschen wollten? Das ungeliebte Geschenk von Tante Heidi? Das verstaubte Urlaubs-Mitbringsel der Nachbarn? Wie würde sich ein fiktiver Dialog zwischen diesen Gegenständen und Ihnen wohl anhören?

Im Grunde ist es ganz einfach: Gegenstände, die uns erfreuen, wirken stärkend und aufbauend. Jene, mit denen wir negative Gefühle verbinden, sind hingegen lästige Lebenskrafträuber, die täglich an uns zehren. Trennen Sie sich daher von Dingen, die Ihnen nicht (mehr) gut tun. Hier ein paar Anregungen:

  • Gegenstände, die kaputt und nicht mehr zu reparieren oder schon lange nicht mehr in Gebrauch sind.
  • Sachen, zu denen Sie keinen Bezug mehr haben (das gilt auch für Bücher, CDs, DVDs, Spiele, …).
  • Alles, was Sie nicht vermissen würden.
  • Bekleidung, die Sie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr getragen haben – die Chance auf Wiederverwendung steht bei Null (aus der Mode ist sie wahrscheinlich sowieso schon längst).
  • Dinge, die an unerfreuliche Lebenssituationen erinnern oder mit unangenehmen Gefühlen verbunden sind.
  • Geschenke, die Sie noch nie ausstehen konnten (gute Freunde werden es Ihnen nachsehen, und um schlechte Freunde sollten Sie sich keine Gedanken machen).
  • Gegenstände von Ex-Partnern.
  • Achtung auch vor Möbelstücken, die nur als Ablage zweckentfremdet werden.

Positiver Nebeneffekt: Manche Dinge müssen gar nicht entsorgt werden. Verkaufen oder versteigern Sie sie doch auf entsprechenden Internet-Plattformen. Oder verschenken Sie sie an karitative Organisationen. Im Fluss zu sein heißt auch, Dinge weiterzugeben. Vielleicht können Sie so jemandem eine große Freude bereiten.

Im Kopf frei werden

Im Kopf frei werden

© Subbotina-Anna / fotolia.com

„Das kann ich auch später erledigen.“, „Darum kümmere ich mich, wenn weniger Stress ist.“, „Damit beschäftige ich mich, wenn ich mehr Zeit habe.“, … Zu Bearbeitendes, das weder dringend noch wichtig ist, verschieben wir gerne. Umso mehr, wenn es sich um etwas Unliebsames handelt.

Doch Unerledigtes braucht Raum. Und damit meine ich nicht nur den physischen Platz, etwa am Schreibtisch. Ich meine vor allem den energetischen und emotionalen Speicherort in unserem Hinterkopf. Dazu gehört übrigens auch das Reparieren kaputter Dinge oder das Wechseln einer defekten Glühbirne.

Nehmen Sie sich daher regelmäßig ein paar Stunden Zeit, um diese lästigen Aufgaben nach und nach abzuarbeiten. In vernünftige Portionen aufgeteilt, wird auch der größte Berg schnell kleiner. Sie werden erstaunt sein, wie leicht Sie sich danach fühlen!

Alle persönlichen Besitztümer laden sich mit der Zeit mit unseren Energien auf. So haben beispielsweise alte Möbel meist eine sehr bewegte, manchmal auch belastende Geschichte. Diese ist wie in einem unsichtbaren Speicher im Holz verankert und strahlt in den Raum hinein, der wiederum uns beeinflusst.

Um Ihre gesamte Wohnung einschließlich Ihrer Einrichtung von diesen belastenden Energien der Vergangenheit zu befreien oder einfach regelmäßig grundzusäubern, empfiehlt sich eine energetische Reinigung mit Rosenwasser.

Ätherisches Rosenöl eignet sich besonders gut dazu. Seine feine, hohe Schwingung harmonisiert die gereinigten Gegenstände und hebt die Raumenergie. Mischen Sie einen Milliliter eines hundertprozentig reinen, ätherischen » Rosenöls in einem Glasfläschchen mit zehn Milliliter reinem Alkohol und geben Sie davon drei bis fünf Tropfen in einen Eimer mit klarem Wasser. Säubern Sie nun mit einem nebelfeuchten Tuch alle Gegenstände der Wohnung (Möbel, Bilder, Teppiche, etc.) von den anhaftenden, „klebrigen“ Energien der Vergangenheit. Sie werden erstaunt sein, wie leicht und licht sich Ihre Räume danach anfühlen.

Ein Zusatznutzen besteht darin, dass Sie vor dem Reinigen mit Rosenöl Tische und Kästen abräumen müssen. Bringen Sie danach einfach nur mehr jene Dinge an ihren Platz zurück, die Ihnen wirklich wichtig sind. Alles andere … nun, das haben wir ja schon besprochen 😉

Wie anfangen?

Am besten mit kleinen, überschaubaren Einheiten (eine Lade, ein Teil des Schranks) und ohne Druck. Genießen Sie das Ausmisten und Aufräumen – auch wenn es eine neue Erfahrung für Sie ist. Sie werden aufatmen und ein Gefühl der Befreiung und Erleichterung erleben, wenn sich plötzlich der Raum auftut, weil Sie Überholtes verabschiedet haben.

So werden Sie die belebende Kraft des Frühlings gleich doppelt genießen, und möglicherweise kommen ja einige überraschende und positive Veränderungen oder neue Möglichkeiten auf Sie zu – frischer Wind in allen Lebensbereichen sozusagen. Viel Freude dabei!

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